Wir alle laden. Manche von uns jeden Tag. Wir machen es richtig, wir fahren elektrisch, auch weite Distanzen und über die Autobahnen Europas. Doch der Markt hängt schief, es gibt kaum Klarheit über Ladepreise und es herrscht das konstante Gefühl draufgezahlt zu haben. Wäre es mit einer der anderen Apps oder Karte günstiger gewesen? Lohnt sich ein Abo?
Fünfzig Prozent Unterschied für denselben Strom. Das ist heute in Europa immer noch Realität.
Das ist kein Markt, der gesund wachsen kann und auch die neuen Elektroautofahrer:innen begeistert. Das ist ein Spiel, bei dem die Regeln ohne uns geschrieben werden.
In diesem Spiel verhandeln alle. Die Autohersteller verhandeln Rabatte für ihre Kunden. Die Flotten verhandeln Konditionen für ihre Fahrer. Die Ladebetreiber verhandeln Allianzen untereinander. Nur wir verhandeln nicht. Wir zahlen, was übrig bleibt.
Das endet hier.
Wir sind die, die laden. Wir sind die Masse hinter jeder Kilowattstunde. Was uns fehlt, ist ein Ort, an dem unsere Stimmen zusammenfließen.
Kilowatt Collective ist dieser Ort. Wir bündeln, was wir gemeinsam laden. Wir verhandeln, was uns gemeinsam zusteht.
Kein Abo bei einem Anbieter. Keine Treue gegen Rabatt. Sondern: organisierte Konsumentenmacht. Eine Genossenschaft für das einundzwanzigste Jahrhundert.
Das hier ist kein Aufstand gegen die Regeln, sondern mit ihnen. Die EU-Verordnung erlaubt ausdrücklich, dass über Mengen verhandelt wird. Wir sind die Menge.
Wir sind keine Kunden.
Wir sind ein Kollektiv.
Du fährst nicht allein. Du lädst nicht allein. Du verhandelst nicht mehr allein.
